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| Wakeboarden das ist Wellenreiten, Snowboarden und Wasserski in einem. Die Trendsportart kommt aus den USA, und ist seit ungefähr zwei Jahren auch in Europa für viele Jugendliche (ähnlich wie Snowboarden) zum absoluten Kult - Sport geworden. | |||||||
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Ein Wakeboarder braucht zum Boarden entweder jemand mit einem Boot oder eine Liftanlage an einem See. Hinter dem Boot nutzt der Wakeboarder die Heckwelle (Wake) um seine Tricks und Air's zu springen. An den Liftanlagen wird das um einen Wendepunkt laufende Seil als Katapult - Effekt genutzt. Wakeboarden kann jeder easy lernen der ein wenig Gleichgewichtsgefühl vom Snowboarden, Skifahren, Surfen oder Skaten mitbringt. | ||||||
| Dies ist zum Beispiel an Baggersee mit einer Liftanlage möglich. Dort kann man entweder zwischen Punktekarten oder Tageskarten (also wie beim Snowboarden oder Skifahren) wählen. Der Tagespaß beläuft sich auf ca. 40 - 60 DM, ist also nicht ganz billig. Leider ist es an den meisten Seen nahezu unmöglich mit einem Motorboot herumzuheizen. So empfiehlt es sich zum Wakeboarden eher an den Gardasee an den Bodensee oder an Flüsse (Donau) zu fahren. Da unser Sitz in München liegt, kennen wir uns leider nicht mit den Seen nördlich der Donau aus. Wer hier Informationen für uns hat, kann gerne eine e-Mail an info@wakeboarder.de senden. Wer jetzt von Euch Wakeboarden einmal versuchen will der muß sich nur eine Liftanlage in der Umgebung suchen, an dem eine Zuganlage angebracht ist. Und in welcher Gegend noch keine zu finden ist, dort wird bestimmt in Kürze eine gebaut werden, denn Wakeboarden ist der Trendsport. Für diejenigen die Gefallen an dem Sport gefunden haben ist es vorteilhaft, sich ein eigenes Brett zu kaufen, da der Qualitätsunterschied doch noch einmal erheblich ist. Für ein gutes Brett legt man schnell 800,- bis 1400,- hin, ist also nicht ganz billig. Für die Hände sollte man sich Handschuhe kaufen, denn die durch Wasser aufgeweichte Haut ist sehr anfällig für Blasen, Fahrradhandschuhe genügen für den Anfang. Des weiteren ist eine Anschaffung eines Neoprenanzuges von Vorteil, da es auch bei milden Temperaturen auf dem See durch den Fahrtwind sehr schnell kühl wird. Bei den Neoprenanzügen gibt es einmal den Schorty ein kurzer Anzug wo Arme und Beine nicht ganz bedeckt sind oder einen langen Anzug für die etwas kühleren Tage. Diese kostet an den meisten Liftanlagen eine Leihgebühr zwischen 5 und 10 DM. Da es aber nicht gerade angenehm ist, wenn ein von hunderten von Leuten benutzter Anzug an der Haut klebt, ist es ratsam sich einen zu kaufen. Die gibt es schon ab 150.-DM und riechen dann nicht nach dem Schweiß anderer Leute. Wakeboarden ist die neue IN - Sportart des Sommers. Wem schon lange das dumme Herumliegen am Ufer auf die Nerven geht und dennoch nicht auf eine Abkühlung im feuchten Naß an heißen Tagen verzichten will, für den ist dieser Sport genau das Richtige. Das Team von Wakeboarder Online Magazin wird euch den ganzen Sommer hindurch mit Bildern, Videos, Tips und Tricks und Veranstaltungshinweisen über die Trendsportart Wakeboarden versorgen. In Amerika ist der Sport schon längst ausgereift, und wie so oft ist Deutschland Nachläufer. Dennoch sind wir überzeugt das Wakeboarden einen ähnlichen Boom im neuen Jahrtausend erleben wird wie das Snowboarden Anfang der 90iger. Wir sind optimistisch, daß dieses Jahr ein Top Sommer auf uns wartet und vielleicht treffen wir uns einmal an einer Liftanlage beim Wakeboarden. Die Geschichte des Wakeboards |
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Die Trendsportart Wakeboarden ist als Verbindung zwischen Wasserski und Wellenreiten in der sanften kalifornischen Brandung entstanden und veränderte in den USA die Welt des klassischen Wasserski ähnlich rasant wie hierzulande die Snowboarder die weißen Berge vereinnahmten. | ||||||
| Ursprünglich entstand es aus der Idee, sich auf dem Surfbrett von einem Motorboot ziehen zu lassen. Da die normalen Boards dafür zu lang waren, kamen zunächst "Skurfer" auf, eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett mit Fußschlaufen wie beim Windsurfen. Die "Skurfer" eigneten sich zwar für einen dynamischen Fahrstil, aber nur wirklich "toughe" Sportler konnten mit den gewichtigen Boards umgehen. 1990 war die eigentliche Geburtsstunde des Wakeboards. Herb O`Brien, Besitzer einer Wasserski-Firma, entwarf den Prototyp des Wakeboards, das "Hyperlite". Verglichen mit dem "Skurfer" war es ein extrem flaches Board mit kleinem Volumen, das viel leichter zu kontrollieren war. Die ursprüngliche Form des "Hyperlites" wurde weiterentwickelt zum symmetrischen Twin-Tip-Board mit Finnen an beiden Brettenden. Die neue Generation von Boards ähnelt eher einem Freestyle-Snowboard als einem Surfboard. Ebenfalls 1990 gründete Jimmy Redmon, der "Guru" des Wakeboardens, die World Wake Association (WWA) in Winter Park, Florida. Zwei Jahre später wurde Wakeboarden zur offiziellen Sportart, als ein Sport-Promoter aus Florida die "Pro Wakeboard Series" ins Leben rief. Diese professionelle Wettbewerbsserie wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher. Mittlerweile können Profi-Boarder auf der ganzen Welt an verschiedenen Wakeboard-Wettkämpfen teilnehmen, darunter die World Wakeboard Championships. Überhaupt scheint sich das Wakeboarden als echte Sommeralternative zum Snowboarden zu entwickeln. Mit 33 der über 70 weltweit arbeitenden Wasserski- Seilbahnen steht in Deutschland eine Kapazität zur Verfügung, die fast 1.000 Motorbooten entspräche. Und das nicht in fernen Wintersportorten, sondern direkt vor der Haustür. Aber wo liegt der Reiz des Wakeboardens? Anders als beim Wasserski, das sich vorwiegend auf der Wasseroberfläche abspielt, schießt man beim Wakeboarden ab in die Höhe. Das kurze und wendige Board erlaubt radikale Sprünge in nie dagewesene Höhen. Die Schwierigkeit der Sprünge aber auch die Ausdruckskraft, Kreativität, Aggressivität und die Höhe der Figuren sind entscheidend. Das erfreut die Zuschauer, die atemberaubende Stunts sehen. In den USA hat Wakeboarden bereits, insbesondere gefördert durch intensive Fernsehberichterstattung, einen sehr großen Stellenwert. Wakeboarden ist im Bereich Wassersport der Trendsport No.1.. Durch die Aufnahme in die amerikanischen X-Games, ein Spektakel mit Extremsportarten, schwappte die Welle auch nach Europa über. Von den Medien und der Sportartikelindustrie ist Wakeboarden längst als Trendsportart entdeckt worden. 1997 starteten Swatch und O`Neil die Wake Attack-Tour, die diesen Sport erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentierte. Aufgrund des großen Erfolges der Wake Attack Tour und der immer größer werdenen Nachfrage von Seiten der "Waker", entschließt sich Ende 1997 sowohl der europäische wie auch der deutsche Verband zur intensiven Förderung dieses neuen Trendsports und beschließt für das Jahr 1998 erstmals sowohl nationale wie auch internationale Wettkampf-Serien. So hat 1998 erstmals die World Cup Serie auch in Deutschland Station gemacht. |
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Des weiteren wurde eine inoffizielle Europameisterschaft an der Seilbahn und am Boot ausgerichtet. Außerdem wurde die European Wakeboard Tour, die European Cable Wakeboard Tour sowie die German Wakeboard Tour ins Leben gerufen. Den großen Durchbruch erlebte Wakeboarden in Deutschland mit der German Wakeboard Tour`99. | ||||||
| Diese ranghöchste nationale Serie sprengte mit über 45 TV-Plazierungen bei nahezu allen Fernsehstationen und 110 Printberichten alle Erwartungen und brachte Wakeboarden der breiten Öffentlichkeit nahe. Tausende begeisterte Zuschauer besuchten die Contests und bestaunten die Stars bei ihren spektakulären Sprüngen. Inzwischen gibt es über 75 Wasserski- bzw. Wakeboard-Clubs in Deutschland. Die Zahl der aktiven Wakeboarder wurde Ende 1999 auf ca. 18.000 in Deutschland geschätzt. Für 2000 ist durch die umfangreiche PR-Kampagne eine starke Zunahme der Aktivenzahlen zu erwarten, nachdem sich nach der erfolgreichen German Wakeboard Tour`99 bereits die Zahlen verdoppelt haben. Die Umsatzzahlen für Hardware und Bekleidung werden 2000 deutlich zunehmen. Alles in allem wird Wakeboarden das Thema des Sommers`00 sein. Derzeit wird mit dem Olympischen Komitee über eine Aufnahme von Wakeboarden in das Olympische Programm gesprochen. ©by Stephan G. |
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