Es begann alles am frühen grauen Sonntagmorgen. Alle waren aufgeregt und quirlig. Der Car wurde mit unseren Tonnen schweren Taschen beladen, alle nahmen ihre Plätze ein und eine Woche voller Spass und Abenteuer begann.
Hoch oben auf den Bergen war das Wetter allerdings nicht gerade so toll, denn es goss in Strömen. Doch zum Glück gab der Regen nach einiger Zeit ein wenig nach und es fing an zu schneien. Die Lehrer allerdings bestanden darauf, dass wir trotz dem nicht gerade perfekten Wetter auf die Pisten raus mussten. Nach einigen kurzen, aber doch spaßigen Abfahrten konnten wir wieder in unser warmes, gemütliches Haus zurück. Während sich die einen noch ausruhten von den rasanten Abfahrten, genehmigten sich die andern eine erholsame, warme Dusche. Nach einem schmackhaftem Abendessen, begann der Spielabend. Vor lauter Spass und Spannung vergassen wir allerdings völlig die Zeit, bis uns unser werter Herr Naef (auch Papi gennant) daran erinnerte, dass wir schon längst in unseren Betten liegen sollten. Also schlurften wir murrend in unsere Zimmer, legten uns in unsere warmen Betten und schliefen mit süssen Träumen, ein.
Früh am Morgen, als noch alle in ihren Betten lagen und schliefen, schlichen sich zwei gewisse Herren, Naef und Baur, in die verschiedenen Zimmer und schrien aus vollem Halse, "AUFSTEHEN!!!!!" und rissen die Vorhänge auf und quälten uns so lange, bis wir wach waren. Müde und noch ganz verschlafen schleppten sich alle zum Frühstück in den Aufenthaltsraum. Mit einem vitaminreichem Frühstück im Bauch, das uns Herr Knöpfel, Frau Killer und Andi auf den Tisch zauberten, ging es auch schon wieder auf die Pisten. Das Wetter war perfekt. Die Sonne prallte herrlich vom stahlblauem Himmel auf uns herab. Nach einigen rasanten Abfahrten und einigen perfekten Sprüngen mit dem Snowboard kehrten alle mit einem grossen Bärenhunger in unser Haus zurück, wo die Küchenmannschaft
auch schon ein schmackhaftes Essen zubereitet hatte. Nach einer kleinen Mittagspause schwangen sich alle wieder auf ihr Snowboard, oder schnallten sich die Skier wieder an und los ging der 2. Teil des Tages. Dieser Nachmittag endete aber für 2 Personen nicht sehr lustig, denn Marion und Tanja machten beide einen Unfall. Das Resultat war, dass Marion den Rest des Lagers nicht mehr snowboarden konnte, während Tanja am Donnerstag noch einmal fahren konnte. An diesem Abend war etwas Spezielles geplant. Ein "Outdoor-game". Es bestand darin, dass draussen Gruppen gebildet wurden, und man verschiedene Posten machen musste. Etwas unsicher, was wohl auf sie zu kommen mochte, marschierten die Gruppen los. Am Ende der amüsanten Spiele, kehrten die Gruppen wieder ins Haus zurück, indem auch schon ein vorzügliches Dessert wartete. Während des Desserts wurde die Siegergruppe der Spiele bekannt gegeben. Einige fanden die Spiele voll edel, und andere fanden sie ....... schwach sinnig. Ziemlich müde von dem anstrengendem Tag schlichen alle in ihre Betten und schliefen friedlich ein.
Wie auch schon am Vortag, weckte uns Herr Naef früh am Morgen. Er kam ins Zimmer, riss die Vorhänge auf, und weckte alle. Nur mit dem Unterschied, dass an diesem Morgen auch das eine oder andere Kissen flog....
Der Tag lief ziemlich gleich ab wie der Tag zuvor. Die Snowboarder und die Snowblader jagten eine Schanze nach der anderen. Zum Mittagessen trafen sich alle wieder im Haus. Das Essen wurde herunter geschlungen, eine kleine Pause wurde eingelegt und schon ging es wieder auf die Pisten. An diesem Abend wurde nach dem köstlichem Abendbrot, ein Spielabend durchgeführt. Zu erst maulten alle, das sei doch doof, aber schlussendlich hatten
alle wieder einmal ziemlichen Spass. Im Keller fanden ein Tischtennisturnier und ein Tischfussballturnier statt, und im Aufenthaltsraum wurde das "Activité" gespielt. Alle waren beschäftigt und hatten Spass. Doch an diesem Abend sollte noch etwas Unerwartetes geschehen. Alle lagen in ihren Betten und wollten schlafen. In den einen Zimmern wurde noch geplaudert und herum geblödelt, bis im hintersten Mädchenzimmer Nives raus musste. Sie bekam den Befehl von, Herr Naef den Schlafsack zu packen und raus zukommen. Das machte sie auch, sie musste unter die Treppe und sich dort auf eine lange Nacht einrichten. Was niemand wusste war, dass einige Mädchen
Flausen im Kopf hatten und diese auch durchführen wollten. So geschah es auch. Sie nahmen ein Gefäss füllten es mit Wasser, und gossen das Wasser vom obersten Stockwerk runter. Wie konnte es auch anders kommen, das Wasser prallte genau auf die ahnungslose Nives. Sie war klitschnass. Als dies die Lehrer bemerkten, fingen sie mit harter Detektivarbeit an. Zuerst verdächtigten alle das hinterste Mädchenzimmer, doch die waren es nicht. Wie später festgestellt wurde waren es Tamara und Melanie aus dem oberen Mädchenzimmer. Nun wurden sie
zur Kasse gebeten und mussten somit die Konsequenzen tragen. Sie mussten vom Mittwoch auf den Donnerstag im dunklen, grauenhaftem, Furcht einflössenden Keller übernachten.
Der Mittwoch ist nicht sehr erwähnenswert, da er fast gleich verlief wie der Vortag. Mit Ausnahme vom Nachmittag, dort konnte man sich selber in eine Gruppe einteilen. Die Boarder filmten sich gegenseitig bei ihren professionellen Sprüngen, besonders Chäbe hat uns mit seiner Kunst überzeugt. Am Abend fand eine Nachtwanderung mit anschliessender Fackelabfahrt statt. Dessert gab es heute leider keinen, da zwei, die nicht genannt werden wollen, die Schockoladencréme anbrennen liessen. (Knöpfel & Killer)
Mit halb geöffneten Augen schlichen wir die Treppe hinunter in den Essaal, um unser nährreiches Frühstück zu uns zu nehmen. Für die einen ging es auf die Piste für die Verletzten hiess es ab in die Küche, um Salat zu rüsten. Eher langweilig, aber es musste leider gemacht werden. In der Küche brodelte es schon heftig, als unsere Snowboarder und natürlich auch die Skifahrer zurückkehrten. Nachdem der Küchendienst die Tische gedeckt hatte, konnten wir uns hinsetzen und das Essen geniessen. Es musste schnell gegessen werden, da die anderen sich noch für das krasse Rennen mit Vreni Schneider bereit machen mussten. Das Rennen war für die einen recht amüsant für die anderen war es eher ein Kampf. Wie sagt man so schön, dabei sein ist alles. Als alle das Ziel mehr oder weniger erreichten, konnte man sich auf den Pisten vergnügen oder einen kleinen Besuch im Dorf machen.
Nach dem letzten Nachtessen für diese Woche, zeigte uns Roger verschiedene Tricks auf seinem Bike. Als Abschlussdessert gab es Berliner. Diese verspiesen zogen wir uns auf unsere Zimmer zurück. Dort mussten leider ein paar Jungs und Girls daran glauben und wurden mit den Kleidern in die Dusche gestellt. Das ganze Haus stand unter Wasser. Tropfend hüpften wir in die Schlafsäcke, doch ans Schlafen dachte niemand.
Auch heute wurden wir nicht verschont und mussten wieder in aller Frühe aufstehen. Nach dem Frühstück ging es dann ans Putzen. Als alles blitzblank war und die letzten Fotos geschossen wurden, verliessen wir das Haus zum letzten Mal und fuhren mit all unserem Gepäck ins Tal. Dort erwartete uns schon der Reisecar, der uns sicher wieder nach Hause brachte.
Das Lager war einfach.................VOLL EDEL!!!!!!!!!!!!