Welch ein Irrtum

Letzte Woche erlebte Familie Saadon eine böse Überraschung. Sie fand ihr Haus nur noch in Trümmern vor. Mehr als 30 Jahre hatte die Familie in ihrem zweistöckigen Haus in einem Ort südlich von Tel Aviv gewohnt. Während ihrer Abwesenheit hatte sich ein Arbeiter mit seinem Bulldozer in der Adresse geirrt und das Gebäude eingerissen. Er habe seinen Fehler aber eingesehen und sich dann dem richtigen Haus zugewandt, berichteten Zeitungen aus Tel Aviv. Der Mann, der im Auftrage eines Bauunternehmers gehandelt hatte, habe auf die Klagen der Familie nur geantwortet: «Na und? Ich habe mich eben geirrt.»

Frau biss zu

Eine 28jährige israelische Lehrerin musste sich kürzlich in Tel Aviv vor Gericht verantworten, weil sie einen Mann gebissen hatte, um ihren Hund zu schützen. Wie die israelische Tageszeitung «Jediot Aehronot» berichtete, hatte die Frau am Strand von Tel Aviv im Meer gebadet, als sie bemerkte, wie ein städtischer Hundefänger ihrem Cockerspaniel ein Seil umlegte und ihn abführen wollte. Die Frau sah das Leben ihres Lieblings in Gefahr, der keine Hundemarke trug und ausserdem widerrechtlich am Strand umherstreunte.
Als sich der Beamte weigerte, von seinem vierbeinigen Opfer abzulassen, biss die verzweifelte Hundebesitzerin zu.

70 Jahre blind

Einer britischen Rentnerin ist es 70 Jahre gelungen vor Freunden und Verwandten zu verbergen, dass sie blind ist. Eine Augenklinik in Doncaster bestätigte, dass die Frau jetzt nach einer Untersuchung als blind eingestuft wurde. «Ich habe ein phantastisches Gedächtnis, und ich kann Umrisse erkennen, deshalb konnte ich es Jahre lang machen, ohne dass jemand misstrauisch wurde», sagte die 72jährige, die ihr Augenlicht als kleines Kind nach einem Keuchhusten verloren hatte.