Düstere Geschichten aus Pfungen

Dies ist eine WARNUNG für all die, die Herzprobleme oder sonst schwache Nerven haben. Wer in Pfungen weiter sein glückliches und sorgenloses Leben führen will, sollte diese Geschichten meiden.
Ich erzähle von der grausigen Vergangenheit von Pfungen.
Alle Geschichten sind wahr !!!!

Diese Geschichte hat mir vor langer Zeit mein Urgrossvater erzählt:
Mein Urgrossvater war gerade bei der Arbeit. Sein Beruf, der derzeiten sehr geschätzt wurde, war in der Bank. Urgrossvater war mit jedem Menschen in seinem Dorf vertraut. Eines Tages kam ein Mann in die Bank, den er nie zuvor gesehen hatte. Er trug einen schwarzen Umhang und sein Gesicht wurde von einer Kapuze verdeckt.
Der Mann kam mit langsamen und unsicheren Schritten auf meinen Urgrossvater zu. Als er eine Armlänge vor ihm stand, erhastete mein Grossvater einen kurzen Blick von dem Gesicht des Mannes. Die Haut war bleich, wie von einer Leiche und aus seinen Augen schien Blut zu strömen.
Mein Grossvater, dessen Name übrigens Tom war, bemerkte, dass der Mann sich fast nicht mehr auf den Beinen halten konnte.
Plötzlich ertönte ein Stöhnen und der Mann fiel wie ein nasser Sack zu Boden. Er hustete das Blut aus seiner Lunge, die sich mit der dicker Flüssigkeit gefüllt hatte. Beim Fall war die Kapuze zurückgefallen und Tom sah, dass sich die Augen des Mannes schwarz verfärbt hatten. Mit einer wilden Entschlossenheit hastete Tom zu dem Fremden.
Doch die Hilfe kam zu spät. Er war tot.
Der Hörer des Telefons wurde abgehoben und Tom rief die Polizei.
Die Untersuchungen ergaben, dass der Mann unter mysteriösen Umständen gestorben war.
Sie konnten die Todesursache nicht erklären. Die einzigen Anzeichen waren schwarz angelaufene Augen bei dem Opfer.
Tom wurde geraten seine Arbeit friedlich weiter zu führen und diesen Vorfall möglichst schnell zu vergessen.
Eine Woche war nun schon seit dem Vorfall vergangen und Tom sass, wie immer um diese Zeit, hinter seinem Schalter in der Bank.
Als er gerade für heute Schluss machen wollte, kam wiederum ein Fremder, in einem schwarzen Umhang umhüllt. Sein Gesicht war, wie vorheriges Mal, von einer Kapuze bedeckt.
Meinen Urgrossvater packte das Grauen, als er den Fremden in die Bank stolpern sah.
Der Fremde hatte genau die gleiche Grösse und Gestalt wie das Opfer vor einer Woche. Er torkelte auf meinem Grossvater zu und gab ein leichtes aber deutlich hörendes Keuchen von sich. Nun blieb er vor Tom stehen und streckte seine Hand aus. Es schien, als ob er nach Hilfe flehte. Mein Grossvater war vor Angst gelähmt. Plötzlich hörte er, dass der Fremde die ganze Zeit etwas murmelte. „Ihr werdet alle sterben......ahhhhh.....“
Der Überbringer dieser Nachricht fiel zu Boden.
Tom sah nun den genau gleichen Mann vor sich, wie schon vor einer Woche.
Wiederum waren die Augen schwarz verfärbt, als die Kapuze zurück fiel.
Mein Grossvater konnte sich nicht von der Stelle bewegen. Er war wie angewurzelt.
„Ihr werdet alle sterben,“ sagte er zu sich selbst. Die Angst in seinen Worten war nicht zu überhören.
„Alle sterben“, murmelte er wiederum.
Doch was meinte der Todesüberbringer mit alle?
Meinte er nur Pfungen oder vielleicht die ganze Welt ?
Das würden sie noch früh genug herausfinden........

Die Fortsetzung erfährt ihr in der nächsten Ausgabe...... =)