| Düstere Geschichten Wer den Mut und Nerven aus Stahl hat, kann sich an diese Geschichten trauen. Wer diesen Voraussetzungen nicht entspricht, sollte es lieber sein lassen und sein friedliches Leben weiter führen. Vor längst vergessener Zeit, als die Erde gerade ihren Ursprung gefunden hatte, bekämpfte sich Gut und Böse, Weiss gegen Schwarz, Jing gegen Jang. Der Kampf war grausam und es wurde mit allen Mittel gekämpft, um den anderen zu vernichten. Eines Tages, der Kampf ging nun schon ein paar Jahrhunderte, übernahm das Böse die Überhand und versklavte das Gute. Die schwarze Macht war so mächtig, dass das Gute unterdrückt wurde. Jing wollte seine Kräfte wieder mobilisieren, jedoch ohne Erfolg. Jang liess das Gute endlose Qualen und Erniedrigungen durchlaufen. Die Macht des Guten war schon fast erloschen, als plötzlich ein greller Lichtstrahl vom Himmel vfel und ein strahlend blendender Engel vom Himmel schwebte. Er ging in den Kerker, in dem Jing gefangen war, und legte seine Hand auf den Kopf des schon halb Verstorbenen. Wie durch ein Wunder umkreiste Jing einen Lichtring und flößte ihm wieder neues Leben ein. Er fühlte sich stark, ja schon fast unbesiegbar. Mit einem gleissenden Blitz zerstörte er den Palast, in dem er gefangen war. Kein Stein blieb mehr auf dem anderen stehen. Das Böse war unter den Trümmern begraben und konnte sich nicht mehr hoch kämpfen. Das Gute hatte gesiegt und regierte nun die Erde. Die Menschheit wurde erschaffen und somit wurde das Böse wieder stärker und stärker. Jedoch hatte es nicht genug Kraft sich aus seinem Gefängnis zu befreien. Doch das wird sich bald ändern und eine neue noch grausamere Finsternis wird unsere Erde wieder einholen. Wir schreiben das Jahr 1259 und befinden uns in China Chang ging wie immer zu seiner Arbeit. Er war Minenarbeiter und verdiente sehr wenig. An der Mine angekommen machte er sich gleich an die Arbeit. Er war immer der erste am Arbeitsplatz. Das brachte wenigstens ein wenig mehr Geld ein. Er ging den Schacht hinunter, der nun schon einige hunderte Meter lang war. Der Weg war noch lang und beschwerlich bis zum Ende des Schachtes. Angekommen machte er sich sofort an die Arbeit. Er hob den Pickel und versenkte die scharfe Spitze im Gestein. Chang war ein guter Arbeiter und beherrschte die richtige Technik sich schnell vorzuarbeiten. Die monotone Arbeit musste er nun schon seit drei Stunden verrichten. Plötzlich, er holte gerade zu einem perfekten Schlag aus, hörte er eine Stimme. Lass mich frei! Zerstöre mein Gefängnis! Hallo ist da jemand? Komm und unterstütze mich bei der Arbeit! Chang drehte sich und sah in einen langen dunklen Gang hinein. Niemand war zu sehen. Kein Licht nichts. Nur eine schwarze Mauer die undurchdringbar schien. Lass mich frei und ich werde dich belohnen! Chang bekam es nun mit der Angst zu tun. Er stand mit offenem Mund im Schacht und starrte in die Dunkelheit. Reiss dich zusammen Chang. Da ist nichts. Arbeite weiter, sagte er zu sich und fasste den Mut zusammen weiterzuarbeiten. Angstschweiss hatte sich auf seiner Stirn gebildet und sein Atem war schwer. Nun holte er erneut mit seinem Werkzeug zu einem präzisen, kraftvollen Schlag aus. Als sich die Spitze wieder in das Gestein eingrub und ein rechtes Stück von dem hartem Material herunter fiel, bebte plötzlich die Erde. Chang liess den Pickel fallen und blieb vor der Wand stehen, die er zuvor noch mit kraftvollen Schlägen demoliert hatte. Die Wand schien in sich zusammen zu fallen. Risse bildeten sich und aus ihnen strömte die schwärzeste Dunkelheit, die man sich überhaupt vorstellen kann. Noch dunkler und schwärzer als die Dunkelheit des Tunnels. Chang ergriff die pure Angst und feige rannte er Richtung Ausgang. Noch nie war er so schnell gerannt. Seine Beine schienen beinahe über dem Boden zu schweben. Er sah schon das Ende des Tunnels, von dem ein kräftiges Licht ausging. Doch plötzlich, er dachte schon er sei in Sicherheit, erfasste ihn ein starker Griff, der ihn wieder in den teuflischen Tunnel riß. Seine Füße berührten nicht mal den Boden, jedoch schwebte er langsam wieder zu dem grausamen Ort, wo sein Verderben schon auf ihn wartete. An dem Platz angekommen, war die Steinwand nun ganz weg und der Tunnel schien tausende Meter in die Tiefe zu gehen. Du hast mich befreit. Ich danke dir. Nun werde ich meine dunkle Kraft über die Erde bringen. Die Stimme war grausam anzuhören und sie schmerzte Chang in den Ohren. Wer bist du? Sag mir deinen Namen, damit ich weiss, mit wem ich rede! Ich habe viele Namen. Teufel, Satan, Diablo, Belzebub. Die Menschheit gab mir viele Namen. Doch mein wirklicher Name lautet........... Die Fortsetzung seht ihr in der nächsten Zeitung. |
|||||||
![]() |
![]() |
||||||
| Der grosse Jing. Wird er das Böse wieder aufhalten können? |
|||||||
| Das Böse kennt keine Gnade | |||||||